Klitschko sieht sich vor schwerer Aufgabe

Einseitiger oder schwerer Kampf für Klitschko gegen Thompson?

Tony Thompson ist ein gefährlicher Gegner – so sieht das zumindest Wladimir Klitschko. Am Samstag muss der amtierende IBF- und WBO-Schwergewichts-Weltmeister und WBA-Super-Champion gegen eben diesen Thompson im Stade de Suisse von Bern seine Titel verteidigen. Der 36-Jährige hält seinen Herausforderer für stärker als noch vor vier Jahren, als er den Amerikaner in der elften Runde vorzeitig besiegte. “Gefährlich ist, dass er sehr konstant seine Schläge im Kampf abgibt. Umgekehrt ist es wahnsinnig schwer, Tony Thompson zu treffen”, so Klitschko im Interview mit RTL. “Seine Verteidigungsqualitäten sind die besten, die ich je gesehen habe. Es wird definitiv kein Spaziergang sein.” Die Wahrnehmung des Weltmeisters in dieser Frage wird allerdings von einigen Experten durchaus bezweifelt. Es gibt nicht wenige, die davon ausgehen, dass der Samstagabend recht einseitig wird. Sogar Klitschkos eigener Trainer, Emanuel Steward, äußerte gegenüber “Sportbox.ru”, dass sein Schützling innerhalb von fünf Runden als Sieger aus dem Ring steigen wird. Und auch das bekannte Sportwettenportal “bwin” sieht Thompson offenbar nicht als ernstzunehmenden Gegner für den Ukrainer. Eine Quote von nur 1,03 (Stand: 6. Juli, 17.00 Uhr) bei einem Sieg von Wladimir Klitschko spricht eine deutliche Sprache. Am Samstagabend wird sich zeigen, wer Recht behält: Der Weltmeister oder die, die sagen, es wird eine klare Angelegenheit zu Gunsten von Wladimir Klitschko.

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